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Superkompensation
Superkompensation, oder auch Überkompensation genannt, ist ein Modell (Prinzip) zur Leistungserhaltung, bzw. Leistungssteigerung. Das Prinzip der Superkompensation trifft auf die meisten Sportarten zu. Aber gerade im Bodybuilding (Muskelaufbau) sollte der Kraftsportler wissen, wie sein Muskelaufbau, also die Leistungssteigerung, funktioniert.
Das Prinzip der Superkompensation ist ein Zusammenspiel aus Belastung (Krafttraining) und Erholung (Regeneration).
Denn wir wissen, wächst und erholt sich der Körper, bzw. Muskel, in der Regenerationsphase.
Doch wie funktioniert die Superkompensation?
Bei einem nichttrainierenden Menschen hält sich der Auf- und Abbau im Gleichgewicht. Wenn jetzt ein Krafttraining durchgeführt wird, wird der Muskel ermüdet und es entsteht eine Störung des Gleichgewichts. Jetzt versucht sich der Körper der Störung anzupassen und sich auf eine eventuelle erneute Belastung einzustellen. Der Körper (Muskel) erholt sich, er regeneriert. Und zwar über sein altes Niveau hinaus! Mit beenden der Regenerationsphase ist der trainierte Muskel höher belastbar, als vor dem Training. So kann dieser bei einem erneuten Training wieder ermüdet werden und die Superkompensation beginnt erneut. Diesen fortlaufenden Prozess nennt man Superkompensation.
Was gilt es bei der Superkompensation zu beachten?
Natürlich muss der Sportler darauf achten, dass er den richtigen Zeitpunkt, für ein erneutes Training wählt. Die Zeit zwischen den Trainingseinheiten darf nicht zu lang gewählt werden, da sonst die Gefahr besteht, dass der Körper so weit regeneriert ist, dass die Ursprungssituation wiederhergestellt wurde. Ist Zeit der Regeneration zu kurz, kann es zu einem Übertraining kommen. Auch ein erneutes Training der Muskelgruppe in der Regenerationsphase wirkt sich negativ aus und bringt kein Erfolg. Es gilt also, das richtige Verhältnis zwischen Training und Regeneration zu haben, um einen Trainingserfolg zu gewährleisten. Es ist somit ein Zusammenspiel von Intensität + Trainingspausen + Trainingsintervall + Regeneration. Mit in den Prozess fallen weiterhin noch die persönliche Belastbarkeit, die Ernährung, sowie die persönliche Lebenssituation.
Tipps zur Superkompensation:
Die Pausen und die Trainingsintensität ist von Körper zu Körper verschieden. Es empfiehlt sich, einen Trainingsplan mit einem Fitness-Trainer zu entwickeln und dieser sollte an den Sportler angepasst + überwacht werden. Wichtig ist auch, dass die normale Belastung durch das Training überschritten wird. Dies nennt man auch überschwelligen Belastungsreiz. Denn nur so kann man, wenn man dauerhaft oberhalb der Schwelle (Oberschwellig) trainiert, auf Dauer eine Leistungssteigerung erzielen. Dies gilt es auch zu überwachen und die Trainingsreize immer aktuell zu halten.
Interessantes zur Superkompensation:
Eine wichtige Frage ist immer: Wann ist meine Regenerationszeit vorbei und wann kann ich wieder trainieren? Nun, es gibt auf diese Frage keine eindeutige Antwort. Profi-Sportler wissen ganz gut, wie ihr Körper funktioniert. Profis können demnach gut abschätzen, wann diese ihren Körper (Muskel) wieder belasten/ermüden können. Aber gerade Anfänger, bzw. Einsteiger übertreiben es gerne mal. Hier gilt Grundsätzlich: Wenn man sich wieder fit fühlt, kein Muskelkater etc. dann kann man auch wieder trainieren. Daher ist es ratsam, als Einsteiger, maximal mit einem 3er Split zu trainieren. Also 3 Mal die Woche trainieren (jeweils verschiedene Muskelgruppen) mit je einem Tag Pause dazwischen. Sporternährung, wie zum Beispiel günstiges Creatin und günstiges Eiweiß, können die Regeneration verkürzen.
Das Modell der Superkompensation ist jedoch nicht unendlich. Auch der Superkompensation sind Grenzen gesetzt. Diese sind genetisch bedingt. Hier greifen verschiedene Kraftsportler auf legale oder sogar auf illegale Hilfsmittel zurück, welche natürlich in keiner Weise gut für den menschlichen Körper sind. Auch muss zwischen Anfänger und Profi unterschieden werden. Zum Beispiel haben Anfänger und Fortgeschrittene unterschiedliche Bewegungsformen (Trainingsintervall, Pausen, Sätze, Intensität, usw.)
Hier ein Modell der Superkompensation:
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